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I used lots of variants with concentration changes of each ingredient. In addition, we needed to dilute strong dilutions, because it allows to recognize and distinguish the fragrance better.

What we have expected happened: These extra-cautious oils had a slightly different composition than the usual ones (as previously described with lavender).

Until the first evaluation, the finished mixes must wait for at least 2 weeks, during which the fragrances can combine. In the next row, the concentrations of the first favorites were changed: lowered in different proportions, if something was too strong, or slightly increased other proportions.

After many tests, we finally had the composition we all liked. Once again we allowed a long ripening time and after that there were further changes. Now I was still looking for every selected raw material, whether I could find further informations and research results.

Btw.- to evaluate a mixture, all dairy products, onions, garlic or greasy meats with a strong … „flavor“ (such as mutton) are taboo at least 2 days before. The latter I would not feel as a loss anyway, but with the things listed first it’s sometimes not easy. If you are careless to it, you can of course still distinguish whether you have a lemon fragrance, cinnamon or coffee scent in front of you – but subtle nuances can no longer be recognized. So: stay hard ..   🙁

Like wine, every essence depends on the amount of rain, the sun and other factors – that’s not the same every year. These slight variations are even beneficial to our health. It’s possible to create a identical blend-scent from different growing areas or crops. But we did’t want the same composition every time. We preferred healthy nature. 😉
Comparable to good wines.

Some of the used essential oils, like some wines, are even more interesting during prolonged storage: e.g. rose, jasmine, oud or orris root extract. Therefore we decided for limited annual editions- so we didn’t have to resort to other or inferior oils.

Part 5

Part 7

 

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11.inge-mischt-2015-04-12-um-09.43Endlich: Jetzt geht’s ans Mischen!

Ich setzte also zahlreiche Varianten an, bei denen ich die Konzentration der einzelnen Zutaten abänderte. Zusätzlich brauchten wir zur Beurteilung starke Verdünnungen, weil man damit besser den Duft erkennen und unterscheiden kann.

Was man eigentlich schon hätte erwarten können, trat ein: diese besonders behutsam hergestellten Öle hatten eine etwas andere Zusammensetzung als die gewohnten (wie z.B. vorher beim Lavendel beschrieben ). Bis zu einer ersten Beurteilung müssen die fertigen Mischungen mindestens 2 Wochen stehen, in der sich die Düfte verbinden können. In der nächsten Reihe wurden die Konzentrationen der ersten Favoriten geändert: in verschiedenen Anteilen gesenkt, wenn etwas zu stark hervortrat, bzw. andere Anteile leicht erhöht. Nach vielen Testreihen hatten wir endlich die Zusammensetzung, die uns allen gefiel. Dieser gönnten wir erneut eine längere Reifungszeit und auch danach standen weitere Änderungen an. Jetzt suchte ich noch zu jedem ausgewählten Rohstoff heraus, ob es zu den mir bereits bekannten weitere neue Informationen und Forschungsergebnisse gab.

Um eine Mischung beurteilen zu können, sind übrigens mindestens 2 Tage vorher alle Milchprodukte, Zwiebeln, Knoblauch oder fettige Fleischsorten mit einem starken… ähh.. „Aroma“ (wie etwa Hammel) tabu. Letzteres würde ich eh nicht als Verlust empfinden, aber mit den zuerst aufgezählten Dingen ist es manchmal nicht so einfach. Wenn man sich nicht daran hält, kann man natürlich noch unterscheiden, ob man einen Zitronenduft, Zimt- oder Kaffeeduft vor sich hat- aber feine Nuancen lassen sich nicht mehr erkennen. Also: hart bleiben..  🙁

Wie Wein ist jede Essenz von der Menge des Regens, der Sonne und weiteren Faktoren abhängig- das ist ja nicht jedes Jahr identisch. Diese leichten Schwankungen sind sogar vorteilhaft für unsere Gesundheit, d.h. wir wollten keine immer gleiche Zusammensetzung, die man theoretisch aus verschiedenen Anbaugebieten oder Jahresernten einer Pflanzenart zusammenrühren könnte. Das macht man bei gutem Wein ja auch nicht. Die verwendeten Öle werden -wie einige Weine- sogar bei längerer Lagerung noch interessanter. Das ist z.B. bei Rose, Jasmin, Oud oder Iriswurzelextrakt so. Es sollte also limitierte Jahresauflagen geben, um von den besonderen ausgewählten Ölen nicht auf irgendwelche anderen ausweichen zu müssen.

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